2026-05-20
Zellausdehnung und Stoßdämpfung ausgleichen: Warum Silikonverguss das industrielle BESS dominiert
Lithium-Ionen-Pouch- und prismatische Zellen erfahren während kontinuierlicher Lade- und Entladezyklen auf natürliche Weise eine mikroskopische physikalische Ausdehnung und Kontraktion – ein Phänomen, das als Batterieatmung bekannt ist. In einem industriellen BESS-Container, der Megawattstunden Strom beherbergt, übt diese kollektive Ausdehnung eine enorme mechanische Belastung auf das Modulgehäuse und die interne Verkabelung aus.
Die Wahl eines zu steifen Vergussmaterials kann zu Rissen in den elektronischen Bauteilen oder zur Zerstörung der Zellen selbst führen. Diese mechanische Herausforderung ist der Grund, warum industrielle BESS-Hersteller spezielles zweikomponentiges organisches Silikon (RTV-2) gegenüber starren Epoxidharzen oder Polyurethanen bevorzugen.
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Silikone wie die Serien Hanast HN-8820 und HN-8830 härten zu einer Kautschukmatrix mit niedrigem Modul und mittlerer Härte (Shore A 30–60) aus. Diese flexible Elastomerstruktur erfüllt einen doppelten Zweck: Sie fungiert als Stoßdämpfer beim Seetransport und bei rauer Installation und verformt sich mühelos, um interne Ausdehnungsspannungen zu absorbieren, ohne den Oberflächenkontakt zu verlieren oder sich von den Zellen zu lösen.
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